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MCM-News

Silvesterlauf-Felix Knode läuft grandioses Rennen

25.01.2010 17:01 von Stefan Niemietz

Das Rennen über 15 Kilometer hat seine Anziehungskraft trotz neuer Konkurrenz in der Nachbarschaft nicht verloren. Über 4200 Läufer und Läuferinnen machten sich am Donnerstag auf den Weg ins Ziel auf dem Markplatz in Soest.

 

Dabei gelang Felix Knode vom Marathon-Club Menden ein erstklassiger Auftritt. Der 17-jährige Neheimer lief grandiose 52:32 Minuten und gewann bei seinem dritten Start nicht nur zum dritten Mal die Altersklasse der männlichen B-Jugend, sondern verbesserte seine Bestzeit auf dieser Strecke erneut um drei Minuten. „Das war ein sensationeller Lauf", sagte Nachwuchstrainer Hans-Jürgen Kasselmann, der die komplette MCM-Crew betreute.

 

Sowieso war der MCM, der mit insgesamt 48 Athleten an der 28. Auflage teilnahm, der herausragende Verein aus heimischer Sicht. „Wir waren noch nie so gut in der breiten Spitze", sagte Nachwuchstrainer Hans-Jürgen Kasselmann. Das dokumentierten zehn Zeiten unter einer Stunde. Denn neben Knode knackten auch Simon Quent (53:55) als Sieger männlichen Jugend, A Burkhard Schöne (55:07/2. M 45), Stefan Niemetz (55:34), Torben Heck (55:45), Fabian Quent (56:03(3. männliche Jugend A), Manfred Poloschek (56:34), Philipp Henseleit (57:05), Thomas Prause (59:18) und Janosch Schroeder (59:21/2. männliche Jugend B) die magische 60-Minuten-Grenze. Dazu kam noch der Bronze von Manfred Scholz in der Klasse M 70.

 

Eine MCM-Hoffnung auf einen vorderen Platz hatte sich schon im Vorfeld zerschlagen. Christof Neuhaus laboriert immer noch an einer Verletzung, die er sich Ende November bei den westfälischen Crossmeisterschaften in Herdecke zugezogen hatte. „Eine tiefe 51 wäre drin gewesen", sagte der 21-jährige Iserlohner, der sich nun voll und ganz auf die deutschen Crossmeisterschaften am 6. März in Stockach vorbereitet.

 

Besonderes Pech hatte Falk Prenger von der LG Menden. Der Hönnestädter mit Triathlon-Ambitionen hatte seinen Chip vergessen und tauchte daher wie auch der Lüdenscheider Christian Maul nicht in der Ergebnisliste auf. „Mein Bruder rief mich abends an und fragte mich, warum ich nicht aufgeführt sei. Erst da ist es mir aufgefallen", so Prenger. Doch damit nicht genug: Bei Kilometer sieben musste sich der LG-er einen Schuh zubinden und verlor dabei den Kontakt zur bis dahin gut funktionierenden Gruppe mit Maul und Knode. Seine selbstgestoppten 53:20 Minuten hätten für einen Platz unter den ersten Zehn gereicht. Bester LG-er war damit offiziell Michael Remmert, der in 59:21 Minuten auch noch unter einer Stunde blieb. Für viele Hobbyläufer war der Silvesterlauf trotz der nicht gerade optimalen Bedingungen ein gelungener Jahresausklang.

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