02.06.2010 23:45 von Hans-Jürgen Kasselmann
In der eigenen Trainingstätte hatten die Athleten der Leistungsgruppe des MCM schon bei den Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften herausragende Leistungen erzielt. Dies gelang ihnen auch erneut beim Läuferabend der LG Menden.
Bei den Schülern bewies der hochstartende Gian-Luca Geuken erneut seine Klasse. Durch das forsch angelaufene Rennen, das der in Westfalen bei den 14 Jährigen führende Leif Gunkel schnell gemacht hatte, konnte der 13 Jährige Geuken seine Bestzeit deutlich drücken. Die 3:05,40 hätten zur Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften gereicht. Für das nächste Rennen im Nike Cup am kommenden Sonntag in Bochum ist er auf jeden Fall gut vorbereitet.
Auf der 800m Distanz gelang Philipp Henseleit endlich der erhoffte Durchbruch. Die schon oft nur knapp verfehlte 2 Minuten Grenze wurde in beeindruckender Weise unterboten. Da Phillip im langsameren Lauf diese Leistung anfangs unterstützt von seinem Vereinskameraden Fabian Quent ganz ohne Druck erlaufen musste, ist bei stärkerer Konkurrenz ganz sicher noch mehr drin. Die 1:59,3 min sind sicher noch nicht das letzte Wort. Robert Paassen fühlt sich auf der 800m Distanz ebenfalls wohl. In seinem Lauf machte er von Anfang an nach Vorgabe von Trainer Kasselmann das Tempo. Auch wenn dann im Finale ein wenig die Körner fehlten, ist die 2:07:0 min als Bestzeit eine hervorragende Grundlage für die angestrebten 1500m bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften.
Felix Knode testete auf der 1500m Distanz äußerst erfolgreich. In einem durch viele Tempowechsel gekennzeichneten Rennen konnte Felix hinten raus mächtig zulegen und mit 4:12,9 min sogar die erwartete Vorgabe seines Trainers unterbieten. Auf der gleichen Distanz feierte dann auch Pia Preuß einen gelungenen Einstand. Bei einer Endzeit von 5:35,2 min fehlten ihr am Ende nur 5 Sekunden zur Qualifikation zu den Westfälischen Jugendmeisterschaften. Das war ganz sicher nicht ihr letztes Rennen auf dieser Distanz.
Im gut besetzten 3000m Rennen vermochten dann Christof Neuhaus, Simon Quent und Max Meier, deutlich Akzente zu setzen. Da das Tempo anfangs nicht sehr hoch angegangen wurde, machte sich Christof auf, die Führungsarbeit zu übernehmen. Dies gelang ihm nahezu nach Fahrplan. Die angestrebte 70er Runde wurde nur anfangs verfehlt. Die ständige Tempoverschärfung brachte dann auch eine deutliche Bestzeit von 8:48,9 min. Simon Quent konnte leider mit der Spitzengruppe nicht ganz mitlaufen. So hing er ständig allein laufend zwischen der Spitze und den Verfolgern, die Schallmauer von 9 Minuten immer in Reichweite. Auf Grund dieser kräftezehrenden Renneinteilung fehlte dann allerdings am Ende auf den letzten 600m die Kraft, um das erhoffte Ziel zu erreichen. Dennoch, mit einer Zeit von 9:05,2 min verbesserte sich Simon deutlich. Max ging sein Rennen hingegen in seiner eigentümlichen Art äußerst gleichmäßig an. In den Runden 5 und 6 wurde dann das Tempo leider etwas verschleppt. Dennoch konnte dann der bekannt fulminante Endspurt eine deutliche Bestzeit von 9:08,7 min sicher stellen, eine gute Ausgangsbasis für die weiter angestrebte Quali für die Deutschen Jugendmeisterschaften auf der 5000m Distanz. Auf der 3000m Strecke fehlen ihm jetzt auch nur noch 13 Sekunden.
Die Ergebnisse
800m
Isenberg, Celine - 2:38,1 min 3. Platz W 14
Paassen, Robert - 2:07,0 min 4. Platz MJB (Bestzeit)
Henseleit, Philipp - 1:59,3 min 2. Platz Männer (Bestzeit)
Quent, Fabian - 2:05,5 min 5. Platz Männer
1000m
Geuken, Gian-Luca - 3:05,4 min 2. Platz M 14 (Bestzeit)
Franke, Niklas - 3:31,1 min 3. Platz M 14
1500m
Preuß, Pia - 5:35,2 min 2. Platz WJB (Bestzeit)
Knode, Felix - 4:12,9 min 2. Platz MJA (Bestzeit)
3000m
Neuhaus, Christof - 8:48,9 min 1. Platz Männer (Bestzeit)
Quent, Simon - 9:05,2 min 4. Platz Männer (Bestzeit)
Meier, Max - 9:08,7 min 2. Platz MJA (Bestzeit)