18.04.2010 00:06 von Hans-Jürgen Kasselmann
Das Wetter meinte es so richtig gut mit den Veranstaltern und Läufern der Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften in Menden. Dennoch hatte es der Wetterumschwung nach den vielen kalten Trainingstagen in sich. Insbesondere am Nachmittag war die Laufbahn im Huckenohlstadion doch schon beträchtlich aufgeheizt, sodass gerade die ganz langen Strecken nicht ganz einfach zu laufen waren.
Der Marathon-Club Menden war mit insgesamt 10 Athleten am Start, die sich im Trainingslager in Paderborn akribisch auf diese Meisterschaften vorbereitet hatten.
Den Anfang machten die Schülerinnen und Schüler, deren Läufe als Westfälische Meisterschaften gewertet wurden.
Celine Isenberg, Celina Bründl und Melina Kotola Lopez hatten in den letzten Wochen schon durch gute Trainingsleistungen überzeugt. Dennoch war die Nervosität beim ersten Start in einem Meisterschaftsrennen über 2000m doch sehr hoch. Als hochstartender Jahrgang konnten die drei sich dann aber sehr achtbar schlagen. Insbesondere Celine nahm im 2. Lauf der Wertung nach zu langsamem Zwischentempo die Führung selbstbewusst in die Hand. Die hervorragende Zeit und Platzierung, die sie auch im Endspurt verteidigen konnte, waren zufrieden festgestellter Lohn. Auch Celina und Melina warteten mit neuen Bestzeiten unter der 8 Minuten Grenze auf. Das war ein gelungener Auftakt.
Im Rennen der W15 über 2000m lief Irene Paassen anfangs gut mit. Das Stehvermögen langte dann aber noch nicht, um ein den Möglichkeiten entsprechendes Ergebnis einzulaufen. Der Trainingsrückstand der letzten Wochen auf Grund von Verletzungen und Grippeerkrankungen mit kaum geregeltem Training war doch zu groß. Dennoch zeigt die Zeit, dass es langsam wieder voran geht.
Niklas Franke, der jetzt erst ein Jahr bei uns trainiert, zeigte im 3000m-Rennen der M 14, was er sich durch ambitioniertes Training erarbeitet hatte. Als absoluter Neuling auf dieser Distanz konnte er nach seinem gelungenen Einstand in den Vorwochen in Menden dann seine Bestzeit nochmals um mehr als 20 Sekunden steigern. Sein fulminanter Endspurt deutet an, dass bei noch mehr Erfahrung auf dieser langen Strecke in dieser Wettkampfsaison noch einiges zu erwarten ist.
Besonders gespannt war Trainer Kasselmann auf das Abschneiden seines Schützlings Janosch Schroeder über die 3000m der MJB. Ging doch in den letzten Wochen im Training auf Grund von mehreren Wachstumsschüben nicht viel voreinander. Immer wieder musste die Trainingsarbeit angepasst werden. Als aber die Uhr dann mit einer neuen Bestzeit stehen blieb, konnten beide zufrieden feststellen, dass sie alles richtig gemacht hatten. Janosch konnte dann beim Blick auf die Ergebnisliste sogar konstatieren, dass er als bester „Westfale" abgeschnitten hatte.
Im qualitativ wohl am besten besetzten Rennen der Meisterschaften, über die 5000m der MJA unterstrichen die drei Jugendlichen dann ihre guten Leistungen der Vorwochen mit Nachdruck. Das Ausrufezeichen aus MCM Sicht setzte dann Felix Knode mit einer Zeit von 15:48,43min und dem Platz 5. Leider musste er, lange in der Spitzengruppe mitlaufend, dann wohl eine Runde zu früh abreißen lassen, sodass am Ende 3 Sekunden zur Qualifikation der Deutschen Meisterschaften fehlten. Auch Max Meier und Johannes Kemper zeigten hoch motiviert ein überzeugendes Rennen. Max Meier konnte sogar mit einer enormen Tempoverschärfung im Mittelteil des Rennes zur Spitzengruppe aufschließen, musste aber dann am Ende hierfür mit „dicken Beinen" doch einen hohen Tribut zahlen. „Wir laufen dann doch besser gleich vorn mit". Johannes Kemper hatte sich für ein gleichmäßiges Temporennen entschieden und dies dann auch konsequent umgesetzt. Es versteht sich von selbst, dass alle drei Starter des MCM ihre Bestzeiten deutlich gesteigert haben.
Christof Neuhaus hatte sich nach dem guten Abschneiden in Paderborn in seinem ersten Bahnrennen über die 10.000m einiges vorgenommen. Da sich die eigentlichen Favoriten Hamann vom USC Bochum und Dreier von der LG Sieg zu Beginn des Rennens nicht an der Tempoarbeit beteiligten, übernahm er selbstbewusst die Spitze. Nur Bastian Mucha von der LAZ Puma Troisdorf stieg dann nach 2 Runden mit ein. Dennoch lief bis 6000m alles nach Plan - konstante Runden mit einer angestrebten Endzeit unter der 33er Grenze. Als aber die beiden Titelfavoriten dann das Tempo enorm verschärften, musste Christof reißen lassen. Ohne Bindung zur Spitze taten die letzten drei Runden so richtig weh, sodass die Uhr knapp über der Vorgabe stehen blieb. Mit Platz vier in einem Männerrennen konnte Christof dennoch seine beste Platzierung bei einem Bahnrennen auf westdeutscher Ebene verbuchen.
Ergebnis 2000m Schülerinnen W 14 Westfälische Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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12 |
Isenberg, Celine |
7:42,58 min |
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16 |
Bründl, Celina |
7:52,60 min |
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17 |
Kotola Lopez, Melina |
7:55,19 min |
Ergebnis 2000m Schülerinnen W 15 Westfälische Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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11 |
Paassen, Irene |
7:47,26 min |
Ergebnis 3000m Schüler M 14 Westfälische Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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10 |
Franke, Niklas |
11:15,70 min |
Ergebnis 3000m MJB Westdeutsche Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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11 |
Schroeder, Janosch |
9:43,70 |
Ergebnis 5000m MJA Westdeutsche Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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5 |
Knode, Felix |
15:48,43 min |
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11 |
Kemper, Johannes |
16:26,14 min |
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12 |
Meier, Max |
16:39,61 min |
Ergebnis 10000m MJB Westdeutsche Meisterschaft
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Platz |
Name |
Zeit |
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4 |
Neuhaus, Christof |
33:07,35 min |
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Celine sehr mutig
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Schülerinnen | ||||
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Melina und Celina mit Bestzeiten
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Niklas imme schneller | Jansosch mit taktisch klugem Rennen | |||
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| zufriedener Coach & Läufer
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Irene beim Start
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Felix in Spitzengruppe | ||||
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| Max in Verfolgungsgruppe
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Christof bei Führungsarbeit | ||||
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| Unterstützung | |||||