Marathon-Club Menden e.V.
 

Monaco Half-Ironman 2006
- Ein Bericht von Verena Walter und Carsten Scholz
 
"Monaco-Half-Ironman" - das war für die  Iserlohner Triathleten Verena Walter und Carsten
Scholz ein beeindruckendes Erlebnis. Die beiden reisten schon fünf Tage vor dem Wettkampf an und konnten somit auf der Schwimmstrecke am "Larvotto-Beach" ausgiebig trainieren. An das salzhaltige Wasser mussten sie sich allerdings erst gewöhnen. 

Zur Einstimmung auf den Wettkampf gab es bereits am Freitag die obligatorische
Pasta-Party, aber nicht mit der üblichen "Schlägerei" am Nudelbüffet, sondern Monaco-typisch mit Messer und Gabel, Tischgetränken und gutem Service. Am Sonntag um 7 Uhr fiel der Startschuss zum Half-Ironman mit 1900 m Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen.





Gestartet wurde vom Strand aus, was für die Iserlohner ein Novum darstellte. Nach zwei Schwimmrunden ging es in die Wechselzone auf der Promenade, und bereits nach dem ersten Radkilometer begann der lange Anstieg hinauf  in das bergige Hinterland von Monaco. Der
ansonsten herrliche Blick auf das Meer war durch einige Regenwolken stark eingeschränkt. Die Radstrecke musste man sich gut einteilen, denn die Berge hatten es in sich.

Ein Problem waren auch die Serpentinen-Abfahrten, was Verena Walter 5 km vor dem Ziel schmerzhaft zu spüren bekam. Auf nasser Fahrbahn  rutschte ihr Hinterrad weg, und ein böser Sturz war die Folge. Der Helm bewahrte sie vor einer schweren Verletzung, so dass sie das
Rennen mit Prellungen und Schürfwunden fortsetzen konnte. Das Laufen bewältigte sie den Umständen entsprechend sehr gut. Die Strecke führte durch Monte Carlo, durch den  berühmten Formel-1-Tunnel, am Hafen vorbei und einen kleinen Anstieg hoch zum Casino, wo sich das Ziel befand.

Die Kulisse überwältigte die beiden Iserlohner. Carsten Scholz hatte seine Partnerin auf der Laufdistanz überholt und einen zweiminütigen Vorsprung herausgeholt.

Die Ergebnisse:

Carsten Scholz: 34. AK 30 5:20:57 Std
(31:28 Schwimmen / 3:55  Wechsel / 3:07:34 Rad / 3:18 Wechsel / 1:34:42 Lauf)

Verena Walter: 5.  AK 25 5:22:51
(26:29 / 3:45 /  3:08:17  / 3:15  / 1:41:05).

Verena konnte keinen  Hawaii-Slot mit nach Hause nehmen, denn in ihrer  Altersklasse war nur einer zu vergeben. Den holte sich eine Engländerin mit einer Endzeit von 5:11:56 Stunden.

Einen Trost gab es aber doch noch für die ITT-Athletin. Denn bei der Siegerehrung wurde
sie für den schnellsten Rad-Split aller Altersklassen geehrt - trotz des Sturzes.

Insgesamt kamen  531 Teilnehmer ins Ziel.



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